UNESCO-Welterbe Erfurt

Es ist offiziell! Nach der Entscheidung des Welterbe-Kommitees am 17.09.2023 in Riad, befindet sich Erfurt mit seinem Jüdisch-Mittelalterlichen Erbe auf der UNESCO-Welterbeliste.

Erfurt ist von nun an offiziell Teil des Menschheitserbes. Das haben am 17.09.2023 die Mitglieder des Welterbe-Komitees in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, entschieden. In der in großen Teilen intakten historischen Erfurter Altstadt haben sich einmalige bauliche Zeugnisse der bedeutenden jüdischen Gemeinde aus der Zeit zwischen dem ausgehenden 11. und der Mitte des 14. Jahrhunderts erhalten. Den UNESCO-Welterbetitel erhielten die Alte Synagoge, eine der ältesten, größten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Synagogen, die Mikwe mit Baubeginn im 12. Jahrhundert sowie ein jüdischer Profanbau des 12. und 13. Jahrhunderts, das sogenannte „Steinerne Haus“.

Für den Erfurter Tourismus ist dieser Titel enorm wertvoll und öffnet neue Türen in der internationalen Vermarktung der Stadt als Mittelaltermetropole mit UNESCO-Titel. Denn lediglich die herausragendsten Zeugnisse der Menschheits- und Naturgeschichte dürfen den Titel UNESCO-Welterbe tragen. Mit Erfurt sind es deutschlandweit 52 Stätten, die insgesamt auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet sind.

 

Über die UNESCO

Die UNESCO mit Sitz in Paris und derzeit 1942 Mitgliedern ist eine Sonderorganisation der UN. Sie wurde am 16. November 1945 gegründet. Erklärtes Ziel der UNESCO war und ist es, die Völker der Erde durch die Betonung von Gemeinsamkeiten und dem Aufbau von mehr Verständnis und Toleranz zu einem friedlichen Miteinander zu bewegen. Das Aufgabenspektrum der UNESCO umfasst die vier Hauptprogramme für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Eine ihrer zentralen Aufgaben ist die Bewahrung des Kultur- und Naturerbes der Welt. 

Deutschlandweit sind 52 Stätten auf dieser Liste vertreten. In Thüringen gehören neben dem jüdisch-mittelalterlichen Erbe in Erfurt auch die Wartburg bei Eisenach, die Bauhaus-Zeugnisse in Weimar, das klassische Weimar sowie der Nationalpark Hainich bei Bad Langensalza zum Welterbe.


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Die Alte Synagoge

Die Alte Synagoge im historischen Zentrum von Erfurt ist eine der ältesten, größten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Synagogen Europas. Sie gehört zu den wenigen noch erhaltenen Synagogenbauten des europäischen Hochmittelalters mit Baubeginn in dieser frühen Zeit. Anhand des originalen Bestandes lassen sich verschiedene Bauphasen von der Entstehungszeit um 1100, der extensiven Nutzungsgeschichte nach dem verheerenden Pogrom von 1349 bis zu den jüngsten Umbaumaßnahmen im 19. und 20. Jahrhundert nachvollziehen. Die Baugeschichte spiegelt somit in eindrücklicher Weise die Geschichte einer jüdischen Gemeinde im Spannungsverhältnis mit ihrer christlichen Umwelt wider, beginnend bei den Anfängen um 1100, über Aufstieg und Blüte, aber auch Ausschreitungen und Verfolgung, bis hin zur völligen Auslöschung der Gemeinde während des Pogroms vom 21. März 1349.

Heute ist die Alte Synagoge ein außergewöhnliches Museum und ein Ort, an dem die mittelalterlichen Sachzeugnisse der jüdischen Gemeinde Erfurts für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Mit der Errichtung eines Museums hat die Synagoge heute wieder eine angemessene Nutzung gefunden.

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Der "Erfurter Schatz" im Keller der Alten Synagoge

Zwar zählt der "Erfurter Schatz" im Keller der Alten Synagoge nicht direkt zum UNESCO Welterbe, ist aber nicht zuletzt aufgrund seines Umfangs und seiner Größe eines der bedeutendsten jüdischen Schatz-Ensembles in ganz Europa. Man geht davon aus, dass der Schatz von einem jüdischen Kaufmann während des Pogroms von 1349 vergraben wurde. Der "Erfurter Schatz" ist ein 1998 in unmittelbarer Nähe der Synagoge geborgener gotischer Schatzfund aus dem 13./14. Jahrhundert. Er ist in Art und Umfang mit 3.141 Silbermünzen, 14 Silberbarren, über 700 gotischen Gold- und Silberschmiedearbeiten sowie dem jüdischen Hochzeitsring weltweit einzigartig. Das Ensemble wurde bereits in Paris, New York und London ausgestellt und kann seit 2009 in der Alten Synagoge in Erfurt bestaunt werden.


Direkt am Ufer der Gera besaß die jüdische Gemeinde wohl schon im 12. Jahrhundert eine Mikwe. Urkundliche Belege aus der Mitte des 13. Jahrhunderts zeigen, dass die jüdische Gemeinde für das Ritualbad und für das Grundstück Abgaben zahlten. Es ist neben Synagoge und Friedhof ein wichtiger Bestandteil der jüdischen Gemeinde. Es diente zur kultischen Reinigung nach Berührungen mit Toten, mit Blut oder anderem, in religiösem Sinne, Unreinen. Vor allem Frauen nutzen es, weshalb es häufig »Frauenbad« genannt wird. An der Mikwe mit Bauphasen aus dem 12., 13. und 14. Jahrhundert sind Grundrissform und Raumhöhe sowie ihre mittelalterliche Bausubstanz authentisch erhalten. Ihre ursprüngliche Funktion als Ritualbad ist vollständig ablesbar. Aufgrund ihrer Größe und baulichen Qualität kann sie ebenso als Monumentalmikwe eingeordnet werden.

Ungewöhnlich ist jedoch die Form des Baus, für die es bislang keine Parallele gibt. Sie repräsentiert einen gänzlich anderen und bislang einzigartigen Typus eines mittelalterlichen jüdischen Ritualbads im Gegensatz zu den sogenannten Schachtmikwen, die sich in Köln, Speyer, Worms und Friedberg erhalten haben. Der Pogrom von 1349 hinterließ deutliche Spuren am Gebäude. Offensichtlich wurde die Mikwe, wie viele Gebäude im jüdischen Quartier, massiv beschädigt. Juden, die sich ab 1354 in Erfurt ansiedelten, nutzten die Mikwe weiter, während die Alte Synagoge bereits in ein Lager umgebaut war. Der Stadtrat erzwang 1453/54 die Abwanderung der Juden aus Erfurt. Spätestens dann endete die jüdische Nutzung der Mikwe. Das Becken wurde verfüllt, der Raum darüber bis in das 20. Jahrhundert als Keller genutzt. 2007 entdeckten Archäologen die mittelalterliche Mikwe. Seit September 2011 ist sie für Besucher geöffnet und im Rahmen von Führungen zugänglich.

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Mittelalterliche Mikwe

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Steinernes Haus

In einem mehrteiligen Gebäudekomplex am Benediktsplatz 1 in der Erfurter Altstadt befindet sich ein mittelalterlicher Steinbau, das sogenannte „Steinerne Haus“. Hierbei handelt es sich um ein herausragendes Zeugnis spätmittelalterlicher profaner Baukultur, das spätestens seit dem Ende des 13. Jahrhunderts jüdischen Besitzern zugeordnet werden kann. Als solches ergänzt es die Ritualbauwerke Alte Synagoge und Mikwe und ist ein weiterer Baustein des Erfurter UNESCO-Welterbes. Aus der Erbauungszeit um 1250 haben sich außergewöhnlich viele wesentliche Strukturen erhalten, darunter die Portale zu den beiden Hauptgeschossen, die Geschoßbalkendecke, die Westfassade, der ursprüngliche Treppengiebel und die Dachwerkshölzer. Europaweit einzigartig ist die erhaltene Ausstattung des Obergeschossraumes mit spitzbogiger Lichtnische mit Rauchabzug, kaum veränderten Außenwänden mit Ritzfugen sowie einer farbig gefassten Holzbalkendecke, deren Balken auf 1247 datiert werden konnten.

In dem Gebäudekomplex am Benediktsplatz 1 befinden sich heute Büros und Geschäftsräume der Stadt Erfurt. Bereits in den 1990er Jahren begannen parallel zu den Sanierungsarbeiten des Gebäudekomplexes erste Untersuchungen. Von 2015–2017 wurde der gesamte Komplex im Rahmen eines von der DFG geförderten Projektes erforscht. Auf Basis der laufenden historischen Bauforschung und der restauratorischen Untersuchungen werden weitere Maßnahmen durchgeführt und im Anschluss ein auf den wertvollen Bestand abgestimmtes Nutzungskonzept erstellt. Daher ist das „Steinerne Haus“ aktuell nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Fragen & Antworten

Warum hat sich der Termin für die UNESCO-Entscheidung nach hinten verschoben?

Der Antrag und der Managementplan wurden Anfang 2021 fristgerecht im UNESCO-Welterbezentrum in Paris eingereicht. 2021 erfolgte die Evaluierung mit einer ausführlichen Begehung in Erfurt und Gutachten zu den eingereichten Unterlagen.

In der zweiten Junihälfte 2022 sollte über den Erfurter Antrag auf der Sitzung der Unesco-Kommission im russischen Kasan entschieden werden. Diese Sitzung sollte unter Vorsitz Russlands stattfinden. Aufgrund des Ukraine-Krieges wurde sie jedoch Ende April 2022 zunächst verschoben.

Im Januar wurde für die 45. Sitzung der Unesco die Zeit zwischen dem 10. und 25. September 2023 festgelegt. Am 17.09.23 ist nun die Entscheidung zum UNESCO-Welterbe gefallen. 

Wie viele UNESCO-Welterbestätten gibt es in Thüringen/Deutschland/Europa/weltweit?

Weltweit sind 1.158 Stätten in 167 Ländern in die UNESCO-Welterbeliste eingeschrieben. In Europa befinden sich 492 dieser Stätten. Deutschland ist mit 52 Stätten weltweit eines der Länder mit den meisten Welterbestätten. Zahlenmäßig liegt es gleichauf mit Frankreich und wird nur noch von Italien (59 Stätten) und China (57) übertroffen. Thüringen ist derzeit mit 5 Stätten vertreten.
Auch internationale Gäste werden durch diesen Titel angezogen. Vor allem Gäste aus den USA und aus dem asiatischen Raum reisen weltweit zu den UNESCO-Welterbestätten.

Welche Stätten in Thüringen gehören dazu?

In Thüringen sind mit der Wartburg, den Bauhaus-Stätten in Weimar, dem Klassischen Weimar, dem Nationalpark Hainich und dem jüdisch-mittelalterlichen Erbe in Erfurt derzeit 5 Stätten auf der UNESCO-Welterbeliste vertreten.

Warum zählt der jüdische Schatz in der Synagoge nicht zum UNESCO-Weltkulturerbe?

Grundsätzlich wird der Titel „UNESCO-Welterbe“ nur Bauwerken verliehen. Daher sind Sachzeugnisse wie die Hebräischen Schriften, die Grabsteine oder der Erfurter Schatz nicht Bestandteil des Antrages. Sie runden jedoch als historische Quellen das Wissen über das aschkenasische, also das zentraleuropäische Judentum im Mittelalter ab und gehören somit zum jüdisch-mittelalterlichen Erbe Erfurts.

Was zeichnet ein UNESCO-Weltkulturerbe aus?

Welterbestätten sind Orte von besonderer Bedeutung für die Weltgemeinschaft. Sie dienen den Zielen der Globalen Nachhaltigkeitsagenda und dem Mandat der UNESCO, Frieden zu fördern. Welterbestätten bedürfen Schutz und Pflege. Den außergewöhnlichen Wert und Einzigartigkeit unseres jüdisch-mittelalterlichen Erbes gilt es, mithilfe aller Beteiligten zu schützen, langfristig zu erhalten und zu vermitteln.

Inwieweit muss ein UNESCO-Welterbe geschützt werden?

Mit der Verleihung des Welterbetitels gehen Staaten die Verpflichtung ein, ihre Welterbestätten zu schützen und für zukünftige Generationen zu erhalten. Auch nach der Verleihung des Welterbetitels ist die Arbeit an und in der Welterbestätte also nicht beendet: Zahlreiche Akteurinnen und Akteure auf Ebene der Länder und Kommunen sowie weiterer Institutionen nehmen vielfältige Aufgaben wahr, um die Welterbestätten langfristig zu schützen, zu bewahren, zu vermitteln und ihre nachhaltige Nutzung zu gewährleisten. Eine konkrete finanzielle Unterstützung durch die UNESCO ist mit dem Titel nicht verbunden. Er ist ein Ehrentitel, der mit weltweitem Prestige, aber vor allem mit der Verpflichtung für den Erhalt einer Stätte verbunden ist.

Was ist der Unterschied zwischen UNESCO-Weltkulturerbe und UNESCO-Weltnaturerbe?

Als Weltkulturerbe gelten Baudenkmäler, Stadtensembles und Kulturlandschaften, aber auch Industriedenkmäler von besonderem Wert für die Menschheit. Das Weltnaturerbe umfasst u.a. Naturlandschaften und Schutzreservate für vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten und geologische Formationen. Das jüdisch-mittelalterliche Erbe zählt zum Weltkulturerbe.

Wie lange bleibt der UNESCO-Titel bestehen?

Der Welterbetitel ist ein Ehrentitel. Er bedeutet Verpflichtung für  den Erhalt einer Stätte als Erbe der ganzen Menschheit. Der Schutz und die Pflege sowie die Vermittlung der Welterbe-Idee sind zentrale Aufgaben, die mit der Verleihung des Titels verbunden sind. Da die Welterbeliste zahlenmäßig immer weiter anwächst, ist die UNESCO bestrebt, den Titel „Welterbe“ vor Beliebigkeit zu schützen. Deshalb werden alle Welterbestätten in regelmäßigen Abständen überprüft. Auch hierfür wird wieder ICOMOS bzw. bei Naturerbestätten IUCN, die Weltnaturschutzunion, für die UNESCO tätig. Die Monitoring-Gruppe von ICOMOS Deutschland ist für die deutschen Weltkulturerbestätten zuständig.

Eine Streichung von der Welterbeliste erfolgte bisher nur dreimal: 2007 wurde dem Wildschutzgebiet der Arabischen Oryxantilope im Oman der Welterbetitel aberkannt, nachdem das Reservat um 90 Prozent verkleinert wurde, um dort Öl zu fördern. 2009 verlor die „Kulturlandschaft Dresdner Elbtal“ den Welterbetitel aufgrund des Baus der Waldschlösschenbrücke, der als gravierender Eingriff in die Kulturlandschaft gewertet wurde. 2021 beschloss das Komitee die „Maritime Handelsstadt Liverpool“ von der Welterbeliste zu streichen. Es sah den außergewöhnlichen universellen Wert der Stätte durch eine Vielzahl von Bauprojekten nachhaltig beschädigt.

Sind alle drei UNESCO-Welterbestätten in Erfurt öffentlich zugänglich?

Die Alte Synagoge kann im Rahmen der Öffnungszeiten eigenständig besichtigt werden. Das Tauchbecken der mittelalterlichen Mikwe ist über ein Fenster in der Decke des Schutzbaus jederzeit einsehbar. Zugänglich ist die Mikwe jedoch nur im Rahmen einer Führung. Die Teilnahme an einer öffentlichen Führung durch die Alte Synagoge sowie die Mikwe sind jeweils samstags möglich. Zusätzlich können Führungen für Gruppen gebucht werden. Das Steinerne Haus kann derzeit nur von außen betrachtet werden.


Zeugnisse jüdischer Geschichte in Erfurt

Mittelalterlicher Jüdischer Friedhof

Der mittelalterliche Jüdische Friedhof befand sich dort, wo heute die Große Ackerhofgasse zu finden ist. Er wurde glaubensgetreu außerhalb der damaligen Wohngebiete angelegt. Wann genau die erste Bestattung stattfand, ist bisher unklar. Die ältesten, noch erhaltenen Steine stammen aus dem 13. Jahrhundert. Obwohl ein Großteil des Friedhofes im 15. Jahrhundert zerstört wurde, konnten zahlreiche Grabsteine geborgen werden und sind heute im Hof der Alten Synagoge ausgestellt.

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Alter Jüdischer Friedhof

Unterhalb des Egaparks, zwischen den Häusern Cyriakstraße 3 und 4, befindet sich der Alte Jüdische Friedhof. Als sich im 19. Jahrhundert wieder eine Gemeinde in Erfurt entwickelte, hatte man hier 1811 den ersten Begräbnisplatz angelegt. Nachdem der Friedhof zu klein wurde, wich die Gemeinde auf den Neuen Jüdischen Friedhof aus. Während und nach dem zweiten Weltkrieg litt der Friedhof unter Zerstörungen, Verwüstungen und Umnutzungen. 2007 wurde der Friedhof mit einem Gedenkstein und einer Info-Stele neugestaltet.

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Neuer Jüdischer Friedhof

Das schnelle Anwachsen der Erfurter jüdischen Gemeinde im 19. Jahrhundert führten dazu, dass sich die Fläche des Alten Jüdischen Friedhofs als zu klein für weitere Bestattungen erwies. Im Süden der Stadt, an der Thüringenhalle, fand man im Jahr 1871 ein geeignetes Gelände, das groß genug war, alle Anforderungen zu erfüllen. Bis heute ist er der einzige, aktive jüdische Friedhof in Thüringen. Er beherbergt Grabsteine vom 19. Jahrhundert bis heute.

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Neue Synagoge Erfurt

Die neue Synagoge wurde 1952 eingeweiht und ist damit der einzige, reine Synagogenneubau nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der DDR. Heute bildet sie den Mittelpunkt einer lebendigen Gemeinde. Hier werden unter anderem die wöchentlichen Schabbat-Gottesdienste gefeiert, die auch nichtjüdischen Besuchern offen stehen.

 

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DenkNadel

Neun DenkNadeln im Erfurter Stadtgebiet erinnern seit dem Jahre 2009 an während der NS-Zeit deportierte und ermordete Juden aus Erfurt. Das Projekt ist eingebunden in das Netzwerk "Jüdisches Leben Erfurt", welches über Aktionen, Denktage und Schulprojekte weiterführende Aufklärungs- und Vermittlungsarbeit leistet. 

 

 

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