Erholung im Luisenpark

Parks und Gärten

Gartenbau hat in Erfurt eine lange Tradition: von Waidanbau im Mittelalter über Kressezucht im 18. Jahrhundert bis hin zur neuzeitlichen Pflanzenzucht von in Erfurt ansässigen Familienunternehmen wie N. L. Chrestensen und Kakteen-Haage.

Diesen „grünen Faden“ kann man heute noch nachverfolgen, an den verschiedenen Parks und Grünflächen, die sich durch das gesamte Stadtgebiet ziehen.

Erfurt die "grüne Stadt" 

Insgesamt beläuft sich die gesamte Grünfläche der Stadt Erfurt auf 550 ha Erholungsfläche und über 1.000 ha Wald. Sie laden zum Spazieren und Verweilen, aber auch zu sportlichen Aktivitäten ein.

Insbesondere der egapark zeichnet Erfurt als „grüne Stadt“ aus. Die größte Parkanlage in Erfurt ist ganzjährig zu besichtigen und verfügt unter anderem über mehrere Sondergärten und Schauhäuser. Seit der Eröffnung im Jahr 1961 gibt es jährlich Freilandschauen, die das Gelände vom Frühling bis zum Herbst erleuchten lassen.

Reichart-Denkmal im Luisenpark

Erfurter Gartenbautradition

Viele Besucher begeben sich in Erfurt auf die Spuren des Gartenbaus, denn dieser hat in der Landeshauptstadt Thüringens eine lange Tradition.
Schon Luther bezeichnete die Erfurter als "des heiligen Römischen Reiches Gärtner" und mit der Begründung des Erwerbsgartenbaus durch den Erfurter Christian Reichart im 18. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum des Gartenbaus.
Ab dem 19. Jahrhundert folgten die Zucht und der Handel mit Blumen- und Gemüsesamen. Von da an trugen und tragen zahlreiche Gartenbaubetriebe den sympathischen Beinamen Garten- oder Blumenstadt für Erfurt in die Welt hinaus.