Inter Judeos: Das mittelalterliche jüdische Quartier in Erfurt

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Im Herzen der historischen Innenstadt von Erfurt lag im Mittelalter das jüdische Quartier. Hier lebten spätestens seit dem 12. Jahrhundert Juden mit Christen in unmittelbarer Nachbarschaft. Nachdem die erste Gemeinde bei einem Pogrom im Jahr 1349 komplett ausgelöscht wurde, kamen ab 1354 wieder jüdische Familien nach Erfurt und wohnten im selben Viertel.

Das jüdische Quartier lässt sich anhand archäologischer Funde, baulicher Befunde und schriftlicher Quellen gut rekonstruieren. Sie zeichnen ein lebendiges Bild jüdischen Lebens im Mittelalter und bilden die Grundlage für die Ausstellung, die direkt im jüdischen Wohnviertel gezeigt wird und es mit den Welterbe-Komponenten Alte Synagoge, Mikwe und Steinernes Haus verbindet.

Entdecken Sie das Wohnhaus von Isaak dem Fleischer, eine ehemalige Bäckerei und den Standort der zweiten mittelalterlichen Synagoge!

Weitere Informationen und den Flyer zur Ausstellung erhalten Sie im Museum Alte Synagoge, in der Kleinen Synagoge und der Tourist Information.

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