Patrizierhaus Krönbacken

Station 12

Das „Patrizierhaus Krönbacken“ entstand als Wohnhaus eines großen Stadthofes vom 13.–16. Jh. Es ist ein einzigartiger Schatz. Mit dem Speicher im Hof, der Michaeliskirche und weiteren Gebäuden bildet es ein herausragendes mittelalterliches Ensemble. In der Altstadt finden sich viele große Höfe, die den Patriziern und Fernhändlern zum Lagern und Handeln von Waid, Wein, Getreide, Tuchen und anderen Produkten dienten. Der Hof des Krönbacken vermittelt noch eine Vorstellung vom Erscheinungsbild mit Wohnhaus, großem Speicherbau und Nebengebäuden. Früher fanden sich hier etwa Ställe, ein Backhaus und ein Brauhaus. Das Haus wird zu einem Schaudenkmal entwickelt. Es ist in den Sommermonaten und bei Führungen geöffnet.

Der Krönbacken war nie von Juden, sondern immer von christlichen Patriziern bewohnt. 1470 kaufte der damalige Besitzer, der Tuchhändler Dietrich von der Sachsen, die beiden Nachbarhäuser (s. Nr. 11) auf, nachdem der letzte Jude Erfurt verlassen hatte.

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Patrizierhaus Krönbacken

 

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